„Interessanterweise starteten wir nicht als Label für Designmöbel. Als ich das Unternehmen gründete, war es ein Marktplatz für Vintage-Möbel und andere Objekte aus Indien, die unsere Handwerkskunst und Designgeschichte dokumentieren“, erzählt Deepak Srinath, Initiator und CEO von Phantom Hands. „Bei unseren Objektrecherchen stießen wir auf Designgeschichten über einen kosmopolitischen Modernismus, der die frühen Jahre des unabhängigen Indiens prägte.“ Dazu gehören vor allem die Möbel aus der Stadt Chandigarh, die Deepak wegen ihrer kulturübergreifenden Gestaltungsphilosophie faszinierten. Sie inspirierten 2015 zu einer ersten Kollektion. „So wurden wir zum Möbelhersteller.“ Zwei Jahre später folgte eine zweite Linie. Sie entstand mit Designbüros wie Inoda+Sveje aus Mailand, x+I aus Amsterdam und Derek Welsh aus Glasgow und bezieht die Möglichkeiten des traditionellen indischen Handwerks mit ein.