WohnDesign_6_2020_Cover

WOHN!DESIGN MAGAZIN

Es gibt Sie nur ein Mal.
Und so einmalig wie Sie sind, wollen Sie auch leben – unabhängig und individuell, pflegen Sie den Stil, der Ihr Leben ausmacht.

Wir verstehen uns als Goldschürfer, Flaneur und Conaisseur – wir sind das Magazin mit dem besonderen Blick auf außergewöhnliche Menschen, Objekte, Orte.

Wir schürfen in den Minen der Angebote nach dem Besonderen, flanieren mit Ihnen durch die große Welt von Design und Kunst, sind Conaisseure für Kulinarik und Reisen –wir wollen Lust auf Genuss machen.

Wir sind konzernunabhängig und freien Geistes, wollen Sie informieren und unterhalten –immer auch mit einer Prise Humor für die Leichtigkeit.

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Was schätzen Kunstexperten?

Wofür brennen Auktionatoren und ausgewiesene Fachleute privat?
Wir fragten zehn Experten aus unterschiedlichen Häusern. Nicht nach ihrem teuersten oder besten Stück 2020, sondern nach echten Lieblingsobjekten. Unterschiedlicher könnten die Antworten nicht sein – gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch die Kunst.

Dirk Boll

Präsident Christie’s EMEA
Teppiche zu kaufen gehört zum kompliziertesten, vor allem, wenn es antike sind. Sie müssen gefallen (was schwierig genug ist), die richtige Grösse haben, und dann noch ins Budget passen. Mich dürfen sie nicht an die sogenannt “echten” Perser meiner Grosseltern erinnern, und bitte keine Blumen im Muster haben. Da bleibt nicht viel! Dieser (flachgewebte) französische Teppich wurde um 1790 in den berühmten Werkstätten von Aubusson produziert. Das Muster ist mit seiner ungewöhnlichen Geometrie beinahe modern, Einzelformen und Farben sind jedoch typisch für die Epoche. Am besten gefallen mir die “Wedgwood-y” Embleme mit den exotischen Tieren, vor allem das Krokodil. Comic antik!

drs. Herbert van Mierlo

Senior Director, Valuation Specialist
„Bereits als Student der Kunstgeschichte hat mich die Skulptur des Mittelalters so sehr begeistert, dass ich den Schwerpunkt meines Studiums dahingehend ausgerichtet habe. Insofern erstaunt es nicht, dass ich sowohl als Experte bei Sotheby’s als auch als Kunsthistoriker ein besonderes Augenmerk auf die Kunst und das Kunstgewerbe der Romanik und Gotik lege. Daher war die Geschichte dieser Skulptur auch so etwas wie eine kleine, doch sehr feine ‚Offenbarung‘ für mich. Ich bekam die Anfrage für die Figur in Form eines kleinen Fotos von einem Kunden aus meiner Heimat; die Besitzerin hatte die Skulptur erst kürzlich von einem verstorbenen Privatsammler geerbt, die seit 1989 Teil dieser Privatsammlung war. Auf dem Foto sah sie wirklich ‚nett‘ aus, und Johann Dannecker ist zwar nicht der ‚größte‘ deutsche neoklassizistische Künstlername, doch sicherlich auch nicht unbedeutend; daher war ein Begutachtungstermin vor Ort selbstverständlich von Relevanz. All‘ diese eher ‚professionellen‘ Überlegungen, die ich vorab hatte, sind dann bei meinem Besuch komplett verpufft… man kann praktisch sagen, die direkte Begegnung mit der Skulptur war wie ‚Liebe auf dem ersten Blick‘. Das Foto mit der Beschreibung konnte einfach nicht die stille Schönheit, die Spiritualität, die Sinnlichkeit dieser Skulptur erfassen; der sprichwörtliche ‚Funken‘ kann für jeden nur bei näherer Betrachtung überspringen. Mir wurde versichert und es war auch eindeutig klar - die Skulptur stand separat in einem Sonderraum - dass dies das absolute Lieblingsstück des verstorbenen Sammlers war. Ich konnte es nachvollziehen.

Während der Auktion im Juli 2019 in London wurde dann auch deutlich, dass die Begeisterung des ursprünglichen Sammlers, meine Begeisterung und die meiner Kollegen auch von so manchen unserer Kunden geteilt wurde. Unser konservativer, doch realer Auktionsschätzpreis lag bei 120.00-180.000 Pfund. Bis zu dem Zeitpunkt war der bisher teuerste erzielte Auktionspreis für ein Werk von Dannecker etwa € 30.000. MÄDCHEN MIT DEM TOTEN VOGEL (LESBIA AND HER SPARROW), Johann Danneckers zärtliche Hommage an seine Frau, erzielte dann unter Beteiligung mehrerer internationaler Interessenten, nach einem langen Bieterwechsel 2,3 Millionen Pfund – ein Sensationspreis für Dannecker!“

JOHANN HEINRICH VON DANNECKER (1758-1841)
STUTTGART, DATED 1836
MÄDCHEN MIT DEM TOTEN VOGEL (LESBIA AND HER SPARROW)

Lars Netopil

Wetzlar Camera Auctions GmbH
Dekorationsmaterial für Schaufenster von Fotogeschäften wurde für Leica Kameras, Objektive und Zubehör in einer großen Bandbreite über die Jahrzehnte produziert. Von den Aufstellern aus der frühen Zeit sind leider nicht viele erhalten geblieben, da empfindliche Materialien wie Pappmachée, Folie, Stoffe und auch Holz verwendet wurden, und zudem Händler zu einer Zeit, als noch überhaupt kein Sammlermarkt bestand, ausrangiertes Material häufig wegwarfen. Heute sind diese Aufsteller besonders gesucht, da sie die Attraktivität jeder Ausstellung in Vitrinen privater Sammlungen besonders steigern, wenn sie mit den jeweils aus der Zeit stammenden Kameramodellen dekoriert werden.
Dieser Aufsteller für vier Leica Modelle datiert aus dem Jahr 1958. Die Konstruktion besteht aus vier unterschiedlich pastellfarben lackierten Tableaus für die Kameras, montiert auf einem großen Metallbügel auf schwarzer Holz-Grundplatte mit Gummifüßen. Die jeweils mit auf den Tableaus angebrachten Schildchen tragen Beschriftungen mit den Bezeichnungen der einzelnen Kameramodelle und Objektive.
Als ich diesen Aufsteller im Keller des Anwesens eines Kunden und sehr langjährigen Sammlers gefunden habe, verspürte ich eine Art Mitleid, dass ein solches Schmuckstück über Jahrzehnte offensichtlich nur eingelagert war und nirgends zur Geltung kommen durfte. Dennoch - ein solches Exponat aus einer Sammlung überhaupt herauszukaufen ist schon eine Aufgabe. Eine besondere Herausforderung war allerdings das vorsichtige Demontieren und sehr sorgfältige Verpacken aller Einzelteile vor Ort für den Versand nach Wetzlar. Der Lagerort ließ keine Reise mit dem PKW zu und so kam nur Luftfracht in Frage.
Eine (vor)letzte Aufgabe bestand nun darin, die vier passenden Leica Kameramodelle aus demselben Baujahr zu finden, in dem auch der Aufsteller hergestellt worden war – und diese in möglichst schönem Originalzustand. Der Aufsteller präsentiert sich nun wunderschön, wie eine Schaufensterdekoration eines Leica Fachgeschäfts in den späten 1950er Jahren und lacht mich als Betrachter unseres aktuellen Auktionskatalogs geradezu an. Während über 35 Jahren täglicher Beschäftigung mit der Geschichte der Leica Kamera und des Leica Systems ist mir bis heute kein weiteres Exemplar dieser Ausführung bekannt geworden. Ich bin sicher, dass der künftige Eigentümer über entsprechende Räumlichkeiten verfügt, dieses Stück wirksam in Szene zu setzen. Mein Wunsch wäre es, dies schließlich zu dokumentieren und dem Vorbesitzer den Aufsteller in seiner neuen Umgebung nochmals zu präsentieren.

Askan Quittenbaum

charismatischer Frontmann von Quittenbaum Kunstauktionen begeistert sich für einen Pionier moderner Formgebung:
Eine Vase von Henry van de Velde ist mein Lieblingsobjekt in diesem Jahr. Ich bin sowieso ein großer Verehrer von van de Velde, aber in dieser Vase verbinden sich für mich Eigenschaften, die eine große Anziehungskraft auf mich ausüben. Es ist zunächst die Form, die typisch van de Velde, perfekt proportioniert und elegant ist und – wie so oft bei seinen Entwürfen - auch an etwas anderes denken lässt. Die Form erinnert entfernt an ein technisches Gerät, historisch gedacht geht die Assoziation in Richtung von stilisierten floralen Ornamenten wie man sie aus der Romanik und Gotik kennt. Durch ihre Farbigkeit wirkt die Vase wie ein glänzender Stein, ein Fundstück. Wenn man sich ein wenig mit Keramik auskennt, ist man von der Glasur stark beeindruckt. Bei hoher Temperatur und unter Ausschluss von Sauerstoff hat die sogenannte Scharffeuerglasur eine zarte graue Laufglasur hervorgebracht - am Mündungsrand und an einem Absatz an der Wandungsmitte sammeln sich bläulich und leicht rötlich schimmernde Kristalle; wenn man in die Vase hineinschaut ist sie ‚ochsenblutrot'. Das ist ein Objekt, in das ich mich gerne lange Zeit vertiefe und das sehr beruhigend auf mich wirkt. Natürlich weiß ich auch um die besondere Seltenheit dieses Modells, was ich als Kunsthändler natürlich nicht ausblenden kann und was mich auch in meiner Wahl beeinflusst.

Henry van de Velde
Vase, 1902
Auf runder Standzone, mittig abgesetzte Wandung, zwei aus der Schulter gezogene Handhaben zum mehrfach profiliertem Mündungsrand gezogen. H. 24 cm. Ausführung: Reinhold Hanke, Höhr. Vase in grauem Steinzeug mit Scharffeuerglasur, grau verlaufend mit bläulichen und rötlichen Ausblühungen. Am Boden bez.: Künstlersignet (geprägt). Schätzpreis: € 9.000 - 12.000 (Auktion am 8. Dezember 2020)

PETER BEARD

IST EINE KÜNSTLERLEGENDE...
POSTHUM FEIERT IHN NUN EIN GROSSARTIGES BUCH AUS DEM TASCHEN VERLAG
Peter Beard gab sich nicht mit einem Leben zufrieden. Es mussten mindestens zwei sein. Leben eins fand in Afrika statt, auf der „Hog Ranch“, die er in der Nähe von Tania Blixens Kaffeeplantagen gekauft hatte. Beards zweites Leben: im Herzen des New Yorker Jetset. Beard galt als fester Teil der Clique um Andy Warhol und Jackie Onassis, er selbst hätte keine dieser „Cliquen“ gründen wollen. Er musste frei bleiben, um jeden Moment wieder in Leben eins zu verschwinden, Fotos von Elefanten und Raubtieren zu machen, niemandem Rechenschaft geben zu müssen. Das fand Beard unerträglich. Beard raste letztendlich 82 Jahre zwischen Leben eins und zwei hin und her. Wer der Mann wirklich war, ist schwer zu sagen, schwer zu fassen. Er wollte nie für eine Sache „stehen“. Er liebte es, sich selbst zu hinterfragen, und das 24 Stunden am Tag. Falls man doch einen Versuch
startet, könnte man Peter Beard mit gefühlt fünfzig Begriffen beschreiben, hier nur einige davon: Verschwörungstheoretiker, Zoologe, Playboy, laut eigenen Aussagen Amateur, Künstler, Fotograf. Sich auf ein Leben, eine Frau oder ein Land zu konzentrieren, für Beard nicht möglich. Das besondere an Beard: Er trug keinen inneren Konflikt spazieren, er hatte sich einfach entschlossen, all diese Begriffe, diese Menschen in einer Person zu sein und daher bürdete er auch seinem Umfeld nicht auf, ihn zu definieren.
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ES-GRUENT-SO-GRUEN

ES GRÜNT SO GRÜN.

auch politisch natürlich
Jenni Shortt
Es gibt Zeiten, in denen das Leben so läuft, wie man es sich immer gewünscht hat. Dann blickt man eines Tages zurück und stellt fest, dass alles, was man sich aufgebaut hat, in Wirklichkeit das Resultat einer langen Reise ist – Gedanken zweier Kreativer.
Genau mit diesem Eindruck haben der Fotograf Fabrizio Cicconi und seine Stylistin Francesca Davoli das Haus von Jenni Shortt geshootet, einer Food Bloggerin mit ökologischen Ambitionen. Wir befinden uns in San Polo d‘Enza (Reggio Emilia) im Zentrum eines alten Hügeldorfes, etwa 10 Kilometer von Canossa entfernt. Hier hat Shortt – in Italien geboren und aufgewachsen, aber väterlicherseits britischer Herkunft – im vergangenen Jahr neue Wurzeln geschlagen. „Ich suchte nach einer anderen Wohnlösung für mich und meine Kinder, bis ich dieses alte Haus entdeckte und mich sofort darin verliebte“, erzählt die Food-Expertin.
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WOHNDESIGN Artikel DER KOCH, DER MIT DEM FEUER(RING) SPIELT

DER KOCH,

Der mit dem Feuer(Ring) spielt
Stefan Wiesner
Ethik, Ökologie, Kultur, Architektur, Ästhetik, Kunst, doch vor allem Wissen und Können sind die Zutaten, auf denen Gourmetkoch Stefan Wiesner seine Küche begründet. Dafür nutzt er vorwiegend regionale Rohstoffe aus der Natur, die wir alle kennen, auf deren Verwendung wir bei der Zubereitung von Speisen wahrscheinlich aber niemals von selbst kommen würden. Oder haben Sie zu Hause mit Ihrem Destillator schon einmal die Restfeuchte aus gemahlenen Steinen extrahiert? Eben. Wiesner ist Sternekoch in seinem Restaurant „Rössli“ in Escholzmatt-Marbach, im Kanton Luzern gelegen. Er verarbeitet mit schon beinahe kindlicher Freude und unendlicher Neugier am liebsten ungewöhnlichste Ingredienzen aus dem umliegenden UNESCO-Biosphärengebiet Entlebuch. Das sind in seinem Fall: Gesteine, Gehölzer, Harze, Heu, in Vergessenheit geratene Pflanzen und deren essbare Teile.
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DAS-HAUS-DES-MAGIERS

DAS HAUS DES MAGIERS

Villa in Kampanien
Luca Larenza
Auch wenn Luca Larenza seine Herrenbekleidungsmarke in Mailand gegründet hat und sie von dort aus leitet – immerhin in der italienischen Modestadt –, so ist es doch ein kleines süditalienisches Bergdorf, in dem er seine Batterien auflädt. Der in Caserta geborene Designer bezeichnet sich selbst als „Weltenbummler und Experimentalist“. Dieses Statement wird optisch unterfüttert, sobald sich die Türen seines Verstecks in den Wäldern bei Roccamonfina öffnen. Sein Haus liegt eine Stunde von Neapel entfernt. Für Larenza ist diese einzigartige Villa sein „place to be“. Im letzten Jahr diente sie sogar als Location für das Shooting seiner Herbst-Winter-Kollektion. Sie mixt moderne Lässigkeit mit geometrischer Eleganz der Achtziger. Optische Effekte in 3D prägen die Textilien und erzeugen visuelle Up-Downs. „Als Reaktion auf den Klimawandel werden sie in fein abgestimmten Schattierungen dargestellt. Orange, Smaragdgrün, Senf, Betongrau und Marineblau bestimmen die Farbpalette.“ Luca Larenza gründete seine gleichnamige Marke 2011, nachdem er Fashion Management studiert hatte und für internationale Einzelhandelsunternehmen tätig gewesen war.
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Ein Plädoyer für Schallplatten und alles, was dazugehört.

EIN PLÄDOYER FÜR SCHALLPLATTEN

„Sie haben manchmal das Gefühl auf der letzten Rille zu laufen?“...
Dann können 33 Umdrehungen pro Minute ganz schön entspannend sein.
Es ist so etwas wie die Wiederentdeckung der Langsamkeit. Ein Jahrzehnt lang stiegen die Veräufe von Vinyl-Schallplatten in Deutschland kontinuierlich an, um sich zuletzt bei etwa drei Millionen Stück pro Jahr einzupendeln. Das klingt nach wenig im Vergleich mit 50 Millionen verkauften Audio-CDs und fast ebenso vielen Musik-Downloads (Quelle: Bundesverband Musikindus trie). Aber der Vinyl- Trend hat seine Marktnische längst verlassen. Er ist keine reine Nostalgieveranstaltung mehr, auf der Herren jenseits der 60 mit einem Glas Barolo in der Hand den Originalpressungen von David Bowie oder Eric Clapton lauschen. Über Clubs und DJs finden auch junge Leute Zugang zur LP. Bestes Beispiel: Als Ikea 2014 sein Regal „Expedit“ aus dem Programm nahm, brach unter Vinyl-Fans ein Sturm der Entrüstung los. Die Facebook-Gruppe zur Rettung des Möbels gewann innerhalb weniger Tage Tausende von Mitgliedern. Erst als klar war, dass der Nachfolger „Kallax“ genauso gut als Plattenregal taugt, legte sich die Aufregung wieder. Inzwischen bilden auch Möbelhersteller wie USM Haller oder Julien Vidame ihre Sideboards mit Vinyl-Scheiben im Katalog ab.
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DAS DESIGN-KRAFTWERK

spektakuläre Hotels und Restaurants weltweit
AB Concept
Wir sitzen mit Ed Ng, einem der beiden Gründer von AB Concept, in der Bar des Pariser Hotels George V., das zur Four Seasons Gruppe gehört. Cocktails ab 50 Euro aufwärts, der teuerste Drink auf der Karte ist ein Jack Daniels, Private Label: 4 cl für 600 Euro. Oops.
Dementsprechend sind die Gäste. Wer hier absteigt, darunter auffallend viele Asiaten und Araber, erwartet Superlative in jeder Hinsicht. Genau in diesem Metier haben sich der Designer Ng und sein Partner Terence Ngan aufgestellt.
Seit 1999 hat sich das Duo kontinuierlich in der Glamour- und Luxuswelt etabliert und betreibt inzwischen erfolgreiche Büros in Hongkong, Mailand und Taipeh.
Ihr Portfolio umfasst Gastronomie, Einzelhandel, Wellness, F&B, Gewerbe und Wohnen. Doch die große Stärke von AB Concept sind Hotel- und Restaurant-Einrichtungen.
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OBSESSION

Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen...
Halfdan Pedersen
„Ich wusste nicht, wie man ein Haus wieder instand setzt, aber ich war dumm und optimistisch genug, es auszuprobieren“, beginnt Halfdan Pedersen, Innenarchitekt und Film-Set-Designer, das Gespräch.
Es muss wohl das Schicksal gewesen sein, das dieses Haus mit seinem heutigen Besitzer zusammenführte. Pedersen erinnert sich, als wäre es gestern gewesen. „Es war 2004. Ich lebte zu dieser Zeit in Los Angeles und reiste nach Island, um einen Dokumentarfilm über ein jährlich stattfindendes Rockmusikfestival zu drehen. Dort bin ich in die umliegenden Orte gefahren, um den Alltag isländischer Fischerdörfer zu beobachten und zu filmen.
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EINE SELTENE GATTUNG AUS DEUTSCHLAND.

„Ich hasse Projekte, die ohne Seele sind“...
PETER BUCHBERGER
...sagt der Interior Decorator im Brustton der Überzeugung und verweist auf Beispiele in einschlägigen Immobilienzeitschriften. Alles aus einem Guss ist für den Münchner ein Horrrrrror! Mit 1-2-3-Einrichtungen, in denen nur die großen Marken aus den einschlägigen Werbe-Anzeigen gespielt werden, hat die Arbeit von Peter Buchberger nichts gemein. „Wir bieten ein Potpourri aus Antiquitäten, Designer-Einzelstücken und Maßanfertigungen.“ Das verbindet den Gestalter mit Kollegen in den USA, Frankreich und England – Länder, in denen Einrichtungsstile eher von einzelnen Köpfen geprägt sind – und unterscheidet ihn von der Situation in Deutschland. Wer sich hierzulande einrichtet, geht in ein Möbelgeschäft. Seine Auftraggeber(innen) finden Buchberger meist durch persönliche Empfehlungen und durch Referenzobjekte wie Hotels oder Restaurants. Gerade erscheint ein Buch mit dem Titel „Wohndesign“ bei Callwey, das die Projekte des Nobeleinrichters zusammenstellt.
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BITTE MEHR KUNST.

Ein Stand wie kein anderer.
Galeristin Armel Soyer
Einmal im Jahr blicken zwei Stil-Welten in Richtung Schweiz, wo im Herzen von Basel die Design- und Kunstwelt aufeinanderprallen. Dass beides miteinander in Einklang stehen kann, ist längst außer Frage. Genauso wie die Relevanz des wohl wichtigsten zeitgenössischen Marktplatzes für Kenner, Sammler und die angesagtesten Galerien aus aller Welt. Eine davon gehört der einflussreichen Pariser Galeristin Armel Soyer. Nach welchen Kriterien werden die gezeigten Werke und Designer ausgewählt? „Nach Gefühl, Intuition und meinem Geschmack! Die Hauptfrage, die mich antreibt, lautet: Ist es etwas wirklich Neues?
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SYMBIOSE

...man fängt von Null an!
Lens°Ass Architecten
Stellen Sie sich eine beschauliche Ortschaft auf dem belgischen Land vor. Eine ruhige Gegend, in der die Architektur vorwiegend aus den so typischen freistehenden Backsteinhäuschen besteht. Alle sind sie umgeben von blumigen Gärten mit wunderbarem Grün. Und nun denken Sie sich einen wuchtigen, zeitgenössi-schen Rundbau aus Beton, roten Ziegelsteinen und Glas mitten hinein in diese Dorf-Idylle.
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ES GRÜNT.

Farbe ist ein ganz wichtiges Thema!
Juwelier Nicolò Villa.
Es ist eine der faszinierendsten und herrlichsten Straßen Mai-lands: Mitten im Zentrum des geschäftigen Brera-Viertels residieren dort Chic, Nonkonformismus und ein Hauch von Eleganz. Diese Mischung bietet den Nährboden für die schönsten Nuancen üppigen Grüns: Smaragd, Malachit, Turmalin. Es entfaltet sich im vierten Stock eines historischen Gebäudes. Die Farben leuchten, funkeln wie Edelsteine und vermitteln das angenehme Gefühl, in einem City-Dschungel zu sein. Es ist das Revier des Juweliers und Designers Nicolò Villa – Erbe einer Mailänder Schmuck-Dynastie. Die Suche nach Schönheit in all ihren Facetten wurde ihm in die Wiege gelegt: ...
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WohnDesign_6_2020_Cover

WOHN!DESIGN 06|2020 NOVEMBER DEZEMBER

weltoffen, angesagt, einmalig
COLLECTOR‘S ISSUE
GUEST STAR Oliver Gustav. VINTAGE Leuchten. MÖBELSCHÄTZE
Kunststadt KOPENHAGEN. Auktionshäuser und ihre Highlights
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